Dan Brown begeistert auch die Thriller-Fans der Ukraine

Charkow, 28. Januar 2010 

Die ukrainische Ausgabe des "Lost Symbol" von Dan Brown

Die Startauflage für den ukrainischen Dan Brown lag bei rund 60.000 Exemplaren und damit rund zehnmal höher als bei einem normalen Buch. Das Verlegen ukrainischsprachige Bücher ist ein kleiner, allerdings stetig wachsender Markt, die Mehrzahl der in den Ukraine verkauftet Titel erscheint auch heute noch auf Russisch.

Für die erstmalige Präsentation des Romans nutzte der FLC, der mittlerweile nicht nur der größte Club, sondern auch das größte Verlagshaus des Landes ist, die jährliche Buchmesse in Kiew. Hier wurden an einem eigens für diesen Anlass entworfenen Ausstellungsstand nicht nur das Buch, sondern auch eine Video-Botschaft von Dan Brown an seine ukrainischen Fans sowie ein Film zur Entstehungsgeschichte von „The Lost Symbol“ gezeigt. Die Neugier der Messebesucher auf das neue Buch war sicher ebenso hoch wie in anderen Ländern, denn auch hier unterlagen Produktion und Auslieferung strengsten Sicherheitskontrollen, vor allem um das Aufkommen von Raubkopien zu verhindern.

Labyrinth in dier Kiewer Innenstadt
Clou des Verkaufsstarts war aber sicherlich das große Labyrinth, das der FLC parallel eine Woche lang auf Kiews wichtigster Einkaufsstraße Khreschatik aufgebaut hatte. Hier wurden die Passanten dazu eingeladen, das „verlorene Symbol“ selbst zu finden – und hatten bei richtiger Beantwortung verschiedener Fragen die Chance, das begehrte Buch zu gewinnen. Mehr als 20.000 Menschen beteiligten sich an der Rätseljagd.

"Natürlich lässt sich der Erfolg eines solchen Buches mit seiner Mega-Popularität weltweit erklären“, meint Oleg Shpilman, Geschäftsführer des FLC, der auch die ukrainischsprachigen Rechte an den übrigen Dan-Brown-Romanen hält. „Doch wenn ein Buch schlecht übersetzt, schlecht verlegt oder einfach schwierig im Verkauf zu finden ist, dann hilft auch der größte Name nichts.“

 
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