Euromedia begrüßt tschechischen Präsidenten zur Autogrammstunde

Prag, 8. März 2010

Andreas Kaulfuß und Václac Klaus (v.l.)
Und der Titel des Buches verrät auch schon, worum es geht: Gemeint ist das Jahr 2009, Klaus‘ siebtes Jahr als tschechischer Staatspräsident. In zehn Kapiteln schildert er die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres und seine Sicht auf die Dinge, allem voran auf den Vertrag von Lissabon, der unter anderem die Rechte des Europäischen Parlaments stärkt, und gegen dessen Unterzeichnung er sich so lange gewehrt hatte. Weitere Themen des Buches sind der 20. Jahrestag des Endes des kommunistischen Regimes, übrigens dem Thema seines gerade im vergangenen November beim Knižní klub erschienen Werkes „Kde zacina zitrek“ (etwa „Wo das Morgen beginnt“), die tschechische EU-Ratspräsidentschaft 2009 sowie Treffen mit dem US-Präsidenten Barack Obama und Papst Benedikt XVI.

Václav Klaus
Doch Václav Klaus wäre wohl nicht er selbst, wenn er nicht den öffentlichen Rahmen der Buchpräsentation zur Abrechnung mit den europafreundlichen Kräften in seinem Land nutzen würde. Das Thema Europa wird auch im Zentrum einer Rede stehen, die Klaus am 29. April an der Humboldt-Universität in Berlin halten wird und die für ihn nach eigener Aussage die wichtigste Rede des Jahres werden wird. Innenpolitisch sieht er Tschechien nach dem Sturz der Regierung Topolánek und der durch das Oberste Verfassungsgericht angeordneten Verschiebung der Neuwahlen in einer schweren Regierungs- und Verfassungskrise. „Unser Land braucht dringend eine normale, funktionierende und arbeitende Regierung“, betonte Klaus.



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